Das Familienhotel in Weimar: Wohnen Sie direkt neben dem Goethehaus im Holzhaus

Familienurlaub und Kulturtourismus sind kein Gegensatz mehr! Am 25. Mai 2012 eröffnet ein sympathisches kleines Hotel mit bestens ausgestatteten Ferienwohnungen in der Seifengasse in Weimar gleich neben dem Goethehaus. Hier trifft moderne Architektur auf ökologisches Bauen mit Holz. Im Erdgeschoss gibt es ein familienfreundliches Restaurant mit moderner Küche, das Dach hat eine geräumige Dachterrasse. Auf dieser Seite informieren wir Sie regelmäßig über den Baufortschritt:

Endlich können Sie buchen:
Preise und Buchungskalender sind online 
1.April 2012: Da waren dicke Software-Bretter zu bohren, und es ist wohl auch noch nicht die endgültige Version: Der Buchungskalender ist jetzt online und Sie können endlich auch direkt buchen. Das besondere ist, dass Sie als Gast alle freien Termine sehen können und sich einen passenden Termin heraussuchen können, ohne nervenraubende Abfragen starten zu müssen. Und wenn Ihr Wunschtermin schon belegt ist finden Sie vielleicht entweder eine andere Wohnung oder einen anderen Termin. Auch die Preise sind jetzt kalkuliert.Natürlich gelang es uns nicht, der preiswerteste Anbieter zu werden. Doch wenn Sie unsere Preise auf die Anzahl der Personen umrechnen werden Sie merken, dass wir besonders bei den großen Wohnungen durchaus günstig sind. Und das in einem der sowohl architektonisch als auch konzeptionell außergewöhnlichsten Häuser weit und breit.
 

Endspurt: Der Sandspielplatz auf dem Dach ist fertig, 
die Fassade im Hinterhaus erstrahlt in voller Schönheit!

25. März 2012: Noch zwei Monate, dann sind wir fertig. Täglich werden jetzt Arbeiten abgeschlossen und die Bemühungen der letzten Monate und Jahre werden sichtbar. So zum Beispiel bei der Fassade im Hinterhaus, die mit ihrem Lärchenholz in der Sonne glänzt. Und auch der Sandspielplatz auf der Dachterrasse konnte schon von den Kindern in Betrieb genommen werden.


Die unbehandelte Lärchenholz-Fassade besticht durch ihre horizontalen Leisten. Oben auf dem Dach ist die Dachterrasse.

Rosalie und Elise nehmen den Spielplatz in Besitz

Jetzt wirds warm!
Die Heizung funktioniert, nun kommt Lehm an die Wände.
27. Februar 2012: Drei Monate haben die Heizungsbauer André Mordt und seine Kollegen von der Firma Krummrey aus Pößneck Wasser- und Abwasserleitungen und etwa sechs Kilometer Heizungsrohre und Wandheizungsleitungen verlegt. In den letzten Tagen haben sie noch die Gastherme und das Blockheizkraftwerk im Keller angeschlossen. Heute war der große Tag: alles funktioniert, die Leitungen sind dicht und werden warm. Nun beginnen Peter Multhauf und seine Kollegen mit dem Lehmputz auf den Innenwänden. Dabei wird der mit Sand und Roggenstroh vermischte Lehm der Fa. Claytec in mehreren Schichten auf die Wände aufgebracht. Vorher waren an den Wänden Schilfrohrmatten und die Rohre der Wandheizung befestigt worden. Das Ergebnis wird ein wunderbares und gesundes Raumklima sein. (Klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon)



Über 1000 Bau-Fotos von Hamish Appleby:

25. Januar 2012: Neue Fotos des Weimarer Fotografen Hamish Appleby finden Sie hier:

Und hier und hier ist seine komplette Bau-Dokumentation vom 10.2.2012.


Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrik, Trockenbau:
Jetzt kommt der Innenausbau!
 
13. Januar 2012: Das Dach ist dicht, ein Gebläse bringt Wärme ins Haus, jetzt arbeiten mehrere Gewerke des Innenausbaus gleichzeitig. Nach dem Richtfest am 11.11.11 haben vor allem die Dachdecker den Takt vorgegeben und das weiterhin trockene Wetter genutzt (Fa. Herrmann, Weimar). Dann folgten gleich die Fensterbauer (Fa. Howi, Suhl), die Holz-Fassadenbauer (Tischlerei Knoch, Mellingen) und die Lehm-Putzer (Fa. Lehm-Kunst-Bau Multhauf, Erfurt). Die Ostfassade verputzte die Fa. Teschner (Kromsdorf), die Alu-Fassade (beim Treppenhaus) die Fa. MGM aus Apolda. Die Firma FMG (Gotha) besorgte uns noch die Hausanschlüsse für Strom, Gas und Telekommunikation, die Fa. Günther (Weimar) baute noch die Mauer an der östlichen Grundstücksgrenze. Seit Dezember ist außerdem die Fa. Krummrey aus Pößneck auf der Baustelle für das Gewerk Heizung, Lüftung und Sanitär. Parallel dazu arbeiten die Trockenbauer (Fa. Kurtze, Mellingen) und seit Januar ist auch die Fa. Lytec aus Mellingen dabei für die Elektroinstallationen. Und einen Termin für die Fertigstellung haben wir auch schon: 25. Mai 2012. Klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon!



Höher wirds nicht: Richtfest am 11.11.11:
9. November 2011: Das Wetter hat sich gut gehalten, außer Nebel gab es kein Wasser von oben. So hat der Holzbau nicht einmal drei Wochen gedauert und wir können schon Richtfest feiern (am 11.11.11. um 13 Uhr). Das Haus zeigt sich jetzt in allen Umrissen, alle Räume und alle Ferienwohnungen sind sichtbar. Es riecht nach Holz und man kann schon ahnen, wie schön es mal wird. (Klicken Sie auf eines der Bilder, dann kommen mehr davon:


Nach vier Arbeitstagen ist das 1. OG schon fast fertig:
29. Oktober 2011: Das gute Wetter ist gut für den Holzbau. Nur vier Arbeitstage haben die vier Mitarbeiter der Firma Herrmann Holzbau aus Geisa/Thüringen gebraucht, um das 1. Obergeschoss fast fertig aufzurichten. Alles läuft wie ein Uhrwerk, Wand für Wand und Decke für Decke verläßt am Kranhaken hängend den LKW und fügt sich in das neue Haus ein.

Am 28.10. war eine Seminargruppe der Bauhaus-Universität unter der Leitung von Prof. Pietras auf der Baustelle und informierte sich über den modernen Holzbau. Und am Samstag berichteten die Lokalzeitungen Thüringische Landeszeitung und Thüringer Allgemeine über die Fortschritte auf der Baustelle. (Klicken Sie auf den Zeitungsartikel, dann kommen noch mehr Bilder!)



Erfahrene Handwerker fügen das Puzzle zusammen
25. Oktober 2011: Auf einem großen Sattelschlepper kam die erste Ladung Holz in die enge Seifengasse. In den nächsten zwei bis drei Wochen werden die Mitarbeiter der Firma Herrmann Holzbau das Hotel errichten. Alle Wände, Stützen, Unterzüge und Aussteifungen wurden im Stammsitz der Firma in der Thüringer Rhön aus Brettern und Holzbalken gefertigt, die Brettstapeldecken kommen von einem Partnerunternehmen im Allgäu. Nun werden alle Zutaten auf der Baustelle zu einem Haus zusammengefügt. Die Wände sind aus massivem Holz gefertigt, genauer aus Brettern, die mit kleinen Aluminiumnägeln zusammengenagelt wurden. Dadurch ergeben sich Außenwände von 34 cm Stärke, die keinerlei gesundheitsschädliche Bindemittel enthalten. Für den Laien ist besonders faszinierend, dass es rasend schnell geht und dass immer alles passt. Und sollte es mal nicht passen, kann es ganz schnell mit der Säge oder dem Hobel passend gemacht werden. (Klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon):



Der Beton-Rohbau ist fertig - jetzt kommt das Holz!
24. Oktober 2011: Die Firma T&E Bau aus Gehren bei Ilmenau ist nun fertig mit dem Beton-Rohbau. Damit wurden der Keller, das Treppenhaus und noch eine statisch wichtige Wand zur Aussteifung im 1. OG gebaut. Mit nur einer Woche Verzug von unserem ursprünglichen Plan aus dem Juni begann heute der Holzbau mit der Firma Herrmann Massivholzbau aus Geisa in der Rhön (hinterm Thüringer Wald). Von nun an wird es wohl sehr schnell gehen, denn die Wände und Decken aus Holz sind bei Herrmann vorgefertigt worden und müssen jetzt nur eingebaut werden. Mitte November kommt dann noch das Dach und dann kann der Winter kommen. (Klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon):


Jetzt geht es in die Höhe
27. September 2011: Von nun an brauchen wir ein Gerüst. Der Keller und die Bodenplatten sind fertig, nun kommt das Treppenhaus, die Podeste und die Decke über dem Eingang im Erdgeschoss, der aus Gründen des Brandschutzes auch in Beton gemacht werden muss. Gleichzeitig läuft die Produktion im Werk in Geisa im Thüringer Wald bei der Firma Herrmann Holzbau, dort werden jetzt die bis zu 34 cm dicken Wände für unser Haus gebaut. Ab dem 24. Oktober kommen sie in etwa einem Dutzend Tiefladern und werden dann innerhalb von 3 bis 4 Wochen zu einem Haus aufgerichtet. (Klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon):



Die Kellerdecke im Hinterhaus ist fertig
16. September 2011: Jetzt sind die ersten Räume fertig. Gestern wurde die Kellerdecke im Hinterhaus betoniert und darunter sind die Wirtschaftsräume des künftigen Hotels nun im trockenen. Auf diesem Fundament aus Beton wird ab Mitte Oktober das Holzhaus errichtet. Vorher wird noch das Treppenhaus aus Brandschutzgründen aus Beton errichtet. Die Abmessungen des Bauwerks sind jetzt sehr genau zu erkennen (klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon):


Die Bodenplatte ist jetzt auch im Vorderhaus fertig
9. September 2011: Heute wurde auch im Vorderhaus die Bodenplatte betoniert. Nach Tagen der Vorarbeit wurden etwa 20 Kubikmeter Beton mit drei Mischfahrzeugen in die Gasse gebracht. Nach und nach wurden der Beton mit dem Kran auf das vorbereitete Eisengerippe geschüttet, glattgerüttelt und verstrichen. Nun sieht man schon die Umrisse des künftigen Erdgeschosses (klicken Sie auf das Bild, dann kommen mehr davon):



Viele Ecken und Kanten: Der Keller ist bald fertig
25.8.2011: Die Firma T&E Bau Gehren arbeitet hart daran, die enge Terminkette zu schaffen. Mitte Oktober soll der Holzbau der Firma Herrmann losgehen, bis dahin müssen noch die Decken des Kellers und das Treppenhaus betoniert werden. Hinderlich sind die beengten Verhältnisse der Baustelle, auf der der Architekt Jörg Weber jeden Zentimeter des wertvollen Baugrundes optimal beplant hat. Hier sind neue Fotos (klicken Sie drauf, dann kommen noch mehr): 




MdB Carsten Schneider: Ein großartiges Projekt!
Am 24. August besuchte der Weimarer Bundestagsabgeordnete und haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, die Baustelle des Familienhotels. Zusammen mit dem Weimarer SPD-Kreisvorsitzenden Sven Steinbrück zeigte er sich beeindruckt von der Projektidee und sagte: "Auch ich kenne mit meiner Frau und meinen Kindern das Problem, dass es in Deutschland kaum geeignete Hotels für Familien gibt." Das Haus werde sich somit für alle rentieren: für den Gast, für den Steuerzahler, der die Fördermittel durch Steuern zurückbekommt, und für die Betreiber.



Carsten Schneider im Gespräch mit Anselm Graubner (li), Architekt Jörg Weber (re) und Sven Steinbrück

Wichtiger Meilenstein: Grundholzlegung am 5. August 2011

Am 5. August versammelten sich alle an dem Projekt Beteiligten zur symbolischen Grundsteinlegung. Wir nannten sie Grundholzlegung, da es ja ein Holzhaus wird. Der Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, Jochen Staschewski, überbrachte die Grüße der Landesregierung und würdigte in seinem Grußwort das Projekt als ökoligisch und touristisch richtungsweisend, dankte für den Mut der Beteiligten und die Geduld der Anwohner und Nachbarn. Anselm Graubner stellte in seiner Rede die Mitstreiter vor, skizzierte kurz die Entwicklung und dankte allen für ihren Einsatz. Die Medien berichteten ausführlich

Und hier gibt es Fotos der Grundholzlegung

- von Hamish Appleby 

- von Wolfgang Sieler

- von Frank Motz 


Das Leben ist eine Baustelle.
Nach Abwägung aller möglichen Varianten für den Standort eines Baukrans mussten wir leider die Gasse für jeglichen Verkehr sperren. Die Verkehrsbehörde der Stadt Weimar hat zugestimmt, dies ist eines der beiden Umweg-Schilder:





20. Juli 2011:

Am 18. Juli ist der Kran gestellt worden und danach begannen die vorbereitenden Arbeiten für die Grundplatte. Jetzt sieht man jeden Tag schon etwas mehr - anders als in den Wochen davor, wo vor allem in die Tiefe gebohrt wurde, was man kaum sehen konnte (hier gibt es Fotos davon) .


11. Juli 2011

Die Pfahlgründungsarbeiten der Firma Preusse & Rätsch (Weimar) wurden am 8. Juli 2011 abgeschlossen, die Firma Günter (Weimar) hat die Baugrube ausgehoben und den Abwasseranschluss gelegt. Als nächstes wird am 18. Juli der Kran aufgestellt. Lange hatten wir überlegt, wo der beste Standort wäre und welcher Kran am ehesten geeignet ist. Nun wird ein Stück der Mauer zum Grundstück des Gasthauses zum Weißen Schwan abgerissen, damit der Kran mit zwei Füßen auf dem Schwan-Grundstück stehen kann. Hier sind Bilder des letzten Monats (hier gibt es Fotos davon).


Entwurfsverfasser: Architekt Jörg Weber, Weimar
Baugenehmigung: Nr. 093-BG/2011 vom 28.4.2011
Baubetreuung: Architekturbüro Müller & Lehmann, Blankenhain
Beton-Rohbau: T & E Bau, Gehren


Hier sind Bilder der Planungen unseres Architekten Jörg Weber:



Blick von Nord-Ost. Rechts neben dem roten Haus beginnt das Goethe-Nationalmuseum. Das ganze Haus besteht aus massiven Holzwänden, nur der Keller und das Treppenhaus sind aus Beton.


Blick von Süd-Ost: Die große Dachterrasse ist hier noch nicht gestaltet. Sie ist für alle Bewohner des Hauses nutzbar.


Im Erdgeschoss gibt es eine kleine Gastronomie mit moderner Küche und familienfreundlichem Angebot.


Alle Wohnungen sind mit Küche, Balkon und ausziebarem Sofa ausgestattet.

Der Blick in die Gasse vom Frauenplan (Goethehaus): Obwohl es ein Neubau ist, fügt sich das Familienhotel harmonisch ins Stadtbild ein. Die Seifengasse ist eine der schönsten Gassen Weimars und ist die direkte Verbindung zwischen den beiden bedeutendsten Heiligtümern der Stadt: Dem Goethehaus (mit Goethe-Nationalmuseum) und der Anna-Amalia-Bibliothek.

Das Modell des Modellbauers Marius Götzinger: